Spielberichte Saison 2009/2010

03. Spieltag: B/W Empor D-Ossig 2. - GFC RAUSCHWALDE 1:4

 

Bericht der Ossiger

 

Am 4. Spieltag der Kreisliga Görlitz gastierte mit dem GFC Rauschwalde ein heißer Anwärter auf den Titel in Kunnerwitz. Der Gast war bis dahin verlustpunktfrei, BWE wollte das nach Möglichkeit ändern. Die Voraussetzungen waren günstig, konnte man doch auf Verstärkungen aus der spielfreien 1. Mannschaft bauen. F. Karger, M.Miedrich, A. Warkus und P.Pietsch unterstützen in diesem Spiel die Reserve von Deutsch-Ossig. Das Spiel begann auf hohem Niveau mit großem Tempo auf beiden Seiten. Klare Chancen blieben indes Mangelware. In den letzten 10 Minuten überschlugen sich aber die Ereignisse. Rauschwalde ging durch einen Doppelschlag in Minute 35 und 38 mit 2:0 in Führung, wobei das 2:0 aus vermeindlicher Abseitsposition erzielt wurde. Nachlässigkeiten in der Blau-Weiß Abwehr waren aber auch maßgeblich an diesem vermeidbaren Rückstand beteiligt. Der Gastgeber steckte aber nicht auf und hatte kurz vor der Pause auch noch die Riesenchance zum Anschluß, als nach einer Ecke der Ball an eine Rauschwalder Hand sprang und der souveräne Schiedsrichter Pallmann auf Strafstoß entschied. Leider traf S. Kirste nur den linken Pfosten, so dass es mit 2 Toren Rückstand in die Pause ging. Hälfte 2 begann mit Druck der Heimmannschaft und in der 50. Minute konnte J. Hecking mit seinem 1. Kreisligatreffer den verdienten Anschlußtreffer erzielen, als er allein vor dem Keeper die Übersicht behielt und den Ball unten rechts einschob. Was in den nächsten 20 Minuten folgte, damit hatte wohl auch der Gast nicht gerechnet. Deutsch-Ossig dominierte klar das Spiel, Rauschwalde kam kaum noch zu einem konstruktiven Spielaufbau und hatte Glück, das in dieser Phase nicht der längst verdiente Ausgleich fiel. In der Schlußviertelstunde schwanden dann ein wenig die Kräfte, der GFC konnte das Spiel wieder offen gestalten und kam in der 83. Minute nach einem schönen Konter zum vorentscheidenden 1:3. In der Schlußminute gab es noch einen berechtigten Strafstoß für den Gast, der zum 1:4 und damit den Endstand führte. Schlußendlich ein verdienter Sieg des Spitzenreiters, der seine Chancen einfach konsequenter nutzte. Beide Seiten waren sich aber einig, dass die Niederlage der Blau-Weißen gemessen am Spielverlauf 1-2 Tore zu hoch ausfiel.

06. Spieltag: GFC RAUSCHWALDE - LSV Friedersdorf 1:0

 

Bericht der Friedersdorfer

 

Beim Favoriten GFC Rauschwalde wollte der LSV einen Punkt entführen. Der Traum von einer kleinen Sensation wurde kurz vor dem Schlusspfiff durch einen verwandelten Strafstoß zu Nichte gemacht. Im gesamten spiel waren die Westgörlitzer leicht spielbestimmend. Der Gast verstand es aber sehr gut dagegen zu halten und auch selbst zu Chancen zu kommen. Schiri Runge hatte die Partie gut im Griff. Beste Chancen beim Gastgeber hatten Heinisch und Gajian. Bei den Gästen zwang Bernsdorf Torsteher Preuß zu einer Glanztat. Ebenso prüfte Schröder per Freistoß das Können des Görlitzer Schlussmannes. Leider mussten beim Gast Wukasch und Solak verfrüht ausgewechselt werden. Insgesamt ist den Schwarz-Roten eine kompakte gute Leistung zu bescheinigen.

11. Spieltag: SV Zodel 68 - GFC RAUSCHWALDE 2:1

 

Bericht der Zodler

 

Rauschwalde, als Tabellenführer angereist, ließ in den letzten Spielen durch Kantersiege aufhorchen. Trainer Günter Haase richtete die Taktik gegenüber der Vorwoche defensiver aus. Aus einer stabilen Abwehr heraus sollten die Punkte in Zodel bleiben. Frank Eydam fehlte bei dem Unterfangen. Die Zuschauer sahen über 90 Minuten eine rassige, kampfbetonte Partie. Es ging auf beiden Seiten rauf und runter. Bei Rauschwalde sorgte der agile Wohlgemuht mit seinen Flankenläufen für Gefahr. Die Zodler Abwehr ließ aber insgesamt wenig zu. In der 18. Minute nutzte Philipp Backasch eine Unstimmigkeit der Gäste zum 1:0. GFC-Keeper Preuß hatte gegen den platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance. Wenig später hatte Preuß Glück als ein Schuss von Carsten Haase tückisch aufsetzte und er den Ball gerade so vor der Linie zu fassen bekam. Auf Zodler Seite hielt Marcel Schwonnek alles was es zu halten gab. Mit der knappen Führung ging es zum Pausentee. Rauschwalde kam etwas besser aus der Kabine und drückte auf den Ausgleich. Genau in dieser Druckphase stach ein Zodler Konter. René Kalbaß spielte einen überlegten Pass auf Torjäger Randy Richter, der in gewohnt abgeklärter Manier zum 2:0 vollendete. In der 65. Minute sprach Schiri Kahl den Gästen einen umstrittenen Handelfmeter zu. Erst verlegte er das Geschehen an die Strafraumgrenze, nach Rückkopplung mit seinem Assistenten zeigte er schließlich doch auf den Punkt. Rauschwalde konnte die Möglichkeit zum Anschluss aber nicht nutzen, da der Schütze den Ball am Tor vorbei setzte. Das Spiel wurde nun zusehends ruppiger. In der 72. Minute startete Rauschwalde einen schönen Angriff, welcher auch zum 2:1 führte. Die Görlitzer witterten nun Morgenluft und machten hinten auf. Dadurch gab es Räume zum Kontern für Zodel. Zwei 100% Möglichkeiten wurden dabei vergeben. Erst semmelte René Kalbaß nach klasse Vorarbeit von Randy Richter völlig frei am Tor vorbei, dann setzte René Hasse einen Lupfer an die Latte. Rauschwalder Chancen machte der starke Marcel Schwonnek zunichte. Der 8. Sieg in Folge war perfekt.

Pokal: GFC RAUSCHWALDE - SV Ludwigsdorf 2:0

 

Bericht der Ludwigsdorfer

 

Am Samstag mussten wir nun zum Pokal-Achtelfinale zum Favoriten der Kreisliga GFC Rauschwalde reisen, die bekanntlich ja noch eine Rechnung mit uns offen hatten (0-2 in Luwido). Leider hatten wir schon vor dem Spiel schlechte Vorzeichen. In der Woche haben wir kein einziges mal trainiert (4Leute Freitags) und dann mussten wir auf 4 Stammspieler verzichten (Rudi,Erik,Frank und Tilo). Da die 2.Mannschaft auch nur 11 Leute hatte, konnte ich dort leider auch niemanden hochziehen. Also waren wir 11 Mann + TW-Ersatz Weinhold Karsten. Zur Sicherheit habe ich meine Töppen nochmal angezogen, um bei einer eventuell auftretenden Verletzung einspringen zu können. War zum Glück nicht notwendig, da alle bis zum Schluss durchgehalten haben. Es lief in der 1. Halbzeit eigentlich ganz gut. Wir standen kompakt und haben nicht allzuviel zugelassen. Wenn was durchkam hat unser Torwart Salzbrenner Falk sehr gut parieren können. So zum ersten mal in der 30. Min. Wir verlieren einen eigenen Einwurf (was im Spiel permanent so war) welcher so gefährlich zum Konter wird, dass ein Rauschwalder Spieler allein auf unseren TW zuläuft. Aber Falk war mit einer guten Fussabwehr zur Stelle. In der 40. Min. dann ein Achtungszeichen unserer Truppe. Christian Rolle nimmt dem Gegner in Höhe der Mittellinie den Ball ab und startet ein Top-Solo bis zum 16-Meter aber leider ist der Torschuss zu harmlos. Schade. In der 42. Min. dann wieder Gefahr vorm SVL-Gehäuse. Ein Einwurf über links geht durch Freund und Feind zu einem am 11-Meter-Punkt stehenden GFC-Spieler, welcher abzieht aber an unserem an diesem Tag gut haltendem Torwart scheitert. 2 Minuten vor der Halbzeit war es dann leider geschehen. Nach einem Eckball steht leider der GFC-Spieler Gründer lang frei und zieht trocken mit links ab ins lange Eck. War nichts zu halten. Dann schon der erste Schock nach Wiederanpfiff. Baumi klärt unglücklich zum Gegenspieler, welcher aus Tor geht und zum Glück nach Glanzparade von Falk nur Aluminium trifft. In der 48. Min. dann Raunen beim GFC. Danilo Mittrach geht über links und trifft beim Versuch einer Flanke nur die Oberkante der Latte. Rauschwalde war nach einer läuferisch starken 1. HZ auch in der zweiten Hälfte Feldüberlegen. Das Tempo konnten sie über 90 Minuten gehen. Wir konnten nur sporadisch gute Konter fahren, welche aber nicht zu guten Abschlüssen reichten. Unsere Mannschaft hat sehr gut gefightet und musste dann nach einer wieder missglückten Abwehr von Baumi das 2:0 in der 75. Min. hinnehmen. Alles in allem ein verdienter Sieg der Hausherren, welche an diesem Tag einfach spielerisch besser waren. Trotzdem war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft nicht unzufrieden. Es gibt Tage, da ist der Gegner einfach besser.

14. Spieltag: SV Meuselwitz - GFC RAUSCHWALDE 2:4

 

Bericht der Meuselwitzer

 

Am 20.03.2010 war es wieder soweit. Rückrundenstart und gleich zum Anfang ein dicker Brocken. Denn mit Rauschwalde kam der Tabellen 2. !! Manch einer wird sich da schon seine Gedanken gemacht haben, wie hoch es denn nur ausgehen würde... Und bitte nicht 2 stellig und solche Geschichten... Doch anders wie erwartet begann der MSV druckvoll und keineswegs ängstlich!! Versuchte mit Kampf und mit hoher Laufbereitschaft die Fußballerischen Mängel auszugleichen und siehe da, es funktionierte.... Wir kamen gut ins Spiel und haben die ersten 15 Minuten beherrscht, setzten auch immer wieder nach und man bermerkte das die Rauschwalder Abwehr leicht zu wackeln begann... Ja und dann war es auch schon soweit... der verunsicherte GFC-Keeper wollte nach einem Rückpass des Verteidigers mit einem Gewaltschuss klären, erwischte aber den Ball nicht richtig und spielte ihn somit vor die Füße von Lori und der zog ab und wir führten plötzlich 1:0!! Doch die Freude sollte nicht lange Anhalten, denn im Gegenzug kam auch gleich der Ausgleich... Natürlich sehr gut rausgespielt von Rauschwalde, die stehn ja nicht umsonst da oben... Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch und zu einer sehr spannenden Kriesligapartie! Somiit führte dann Rauschwalde 1:2 und wir schossen diesmal im direkten Gegenzug den Ausgleich!! Ja dann gabs noch einige gute Chancen auf beiden Seiten, aber es kam nix zählbares mehr dabei raus und man ging mit breiter Brust und einem 2:2 in die Pause! Nach der Pause mussten wir dann nach oben und gegen den Wind spielen, was die Sache natürlich nicht einfacher machen sollte... So begann Rauschwalde dann auch sofort nach Wiederanpfiff mit Powerplay und brachte unsere Abwehr ganz schön ins Schwimmen... Ab Minute 50 verließen den ein oder anderen Spieler die Kräfte(bei manchen gehts halt nur noch 50min! ) und man sah nun einen deutlichen Unterschied zwischen dem MSV und dem GFC... Folge war dann das 2:3 und 2:4 für Rauschwalde, wo unsere Abwehr auch nicht sehr gut aussah. Am Ende verlor man das Spiel mit 2:4, was nicht sonderlich schlimm ist, denn gegen "die" darf man mal verlieren, da se nicht die schlechteste Truppe haben. Aber wenn noch zusätzlich Andy,Jeuti,Dani und Hagen da gewesen wären, hätte man vieleicht ein Pünktchen holen können. Hätte,wenn und aber zählt nicht, also Köpfe hoch und volle Konzentration auf nächste Spiel!

15.Spieltag: GFC RAUSCHWALDE - B/W Empor D-Ossig 2. 2:1

 

Bericht von www.sportchrissler.de

 

Die Gastgeber präsentierten sich in dieser Partie als das klar überlegene Team. Nach zwei Treffern an den Querbalken durch Matthias Heinsch und Silvio Exner in der achten und 23. Minute, sowie einem Pfostenschuß von Exner (17.) fielen die entscheidenden Treffer für den favorisierten Tabellenzweiten.

Torfolge: 1:0 Christoph Preuß (28.), 2:0 Silvio Exner (33.), 3:0 Steffen Kirste (35./ET), 4:0 Silvio Exner (48.), 5:0 Alexander Hensolt (57.), 6:0 Alexander Hensolt (73.)

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - David Gründer, Thomas Hintersatz (ab 62. Enrico Müller), Miroslav Gajin, Martin Pohl (ab 66.Sebastian Klay), Robert Boden (ab 74. Martin Wohlgemuth), Silvio Exner, Alexander Hensolt, Christoph Preuß, Hartmut Lange, Matthias Heinsch

17. Spieltag: LSV Friedersdorf - GFC RAUSCHWALDE 0:3

 

Bericht der Friedersdorfer

 

Nachdem die letzten Wochen dem LSV drei Siege gegen drei vermeintlich kleinere Gegner bescherten, musste sich die junge Friedersdorfer Mannschaft erstmals in dieser Rückserie als Außenseiter bewähren. Doch aufgrund der Tabellensituation und des aktuellen Formhochs sprach man im Vorfeld fast schon von einer Begegnung auf Augenhöhe. Dieser These wollte der Tabellenzweite trotzen. Mit einem fast schon überreifen Kader an bezirkstauglichen Spielern, waren die Gäste auf der Schlesischen Wuhlheide zum Siegen verdammt, wollte man die letzte Chance auf das Bezirksklassenticket wahren. Die Personaldecke bei den Gastgebern blieb hingegen angespannt. Zwar kehrten mit Fürll, Solak und dem wiedergenesenen Schröder zwar drei Stammkräfte zurück, doch mit dem Ausfall Burkhardt, welcher neben den ohnehin schon verletzten Kießling und Maywald fehlte, musste man wieder umstellen. Als sich neben Maywald auch noch die drei weiteren Torhüter abmeldeten, durfte Feldspieler Martin Rubel einrücken. Doch aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung in sämtlichen Jugendabteilungen, musste den Hausherren nicht Angst und Bange sein. Ziel musste es sein dem GFC den Schneid abzukaufen und wenn möglich selbst das Spiel zu gestalten. Fast die komplette erste Halbzeit gelang dies auch nicht schlecht, doch eben nur „fast“. Bei tollem Sonnenschein, sahen die knapp 120 Zuschauer zunächst wenig spektakulären Fußball. Die Friedersdorfer schafften es den Gegner in die deren Hälfte zu drücken, doch Zählbares außer der einen oder anderen Ecke kam dabei nicht heraus. Anders der GFC. Durch schnell vorgetragene Angriffe über die Außen schaffte man mehr als nur Entlastungsangriffe. Ein unnötiger Friedersdorfer Ballverlust in der eigenen Hälfte sorgte in Minute 10 für die erste Chance der Gäste. Doch Solak klärt für seinen bereits umkurvten Torhüter in letzter Sekunde zur Ecke. In der 21. Minute wieder Solak im Mittelpunkt. Bei einem langen Ball aus dem Halbfeld, verschätzt sich der Manndecker Exners, doch jener vergibt kläglich aus 10m Tordistanz. In der Folge wurde das Spiel wieder zwischen die beiden Strafräume verlegt. Der LSV schaffte es einfach nicht den Ball gefährlich auf Tor zu bekommen. Einzig und allein Möbus mit einer eher harmlosen Kopfballchance. Nennenswerter die Leistung des LSV-Mannschaftskapitän. Thomas Model hatte den GFC-Motor Mirco Pastor über 44Minuten voll im Griff und war zu diesem Zeitpunkt bester Mann bei den Hausherren. Als nur noch fünf Minuten bis zur Halbzeitpause anstanden machte es den Anschein als konnte der LSV nicht und der GFC wollte nicht mehr machen. Völlig unerwartet dann doch das 0:1. Nach einer ungenauen Flanke der Friedersdorfer von links ging es anders herum ganz schnell. Konter über 3 Stationen, dann der lange Ball zu Exner, der ließ Solak neben sich stehen und verwandelte von der linken 16er-Grenze ins lange Eck zur Gästeführung. Vielleicht nicht verdient, aber zumindest das Spiel fördernd. Den LSV schien der Gegentreffer richtig kalt erwischt zu haben, denn in den folgenden fünf Minuten lief bei den Gastgebern nichts mehr zusammen. Der Tabellenzweite war jetzt am Drücker. Und nach 2 Ecken und mächtig viel Druck konnte sich der sonst abgemeldete Pastor auf links gegen vier Mann durchsetzen. Seine Eingabe verwertete erneut Exner am langen Pfosten „rutschend“ zum 0:2. Kurze Zeit später pfiff Sportkamerad Thomas Seener zur Halbzeitpause. Die schien dem Gastgeber mehr recht als schlecht zu kommen. Zu allem übel musste auch noch Libero Lintow verletzt raus und der starke Model somit auf den letzten Mann zurück weichen. Doch Einwechsler Martin Iffländer machte seine Sache an diesem Tag gut! Die Pause schien den Friedersdorfer gut getan zu haben, denn schnell versuchte man wieder den Takt anzugeben. Diesmal sogar mit Torraumszenen. Wogegen sich das Friedersdorfer Sturmduo Bernsdorf-Möbus in den Minuten 48 und 49 erst noch langsam antasteten, sollte es in der 52. Minute für GFC-Schlussmann Preuß brandgefährlich werden. Nach Flanke von Schröder nahm Bernsdorf den Ball aus sieben Metern direkt. Doch sein Volley knallte ans Lattenkreuz. Der Ball landete bei Möbus, noch nach dessen Schuss aus 10 Metern hielt Preuß glänzend. Chance vertan. Und das gleich doppelt. Der jungen Friedersdorfer Mannschaft schien die vergebene Doppelchance nicht gut getan zu haben, denn danach wirbelte vorerst nur noch der GFC. In Minute 58 hätte Matthias Heinsch den Sack zu machen können. Doch sein Knaller nach Hereingabe von Hartmut Lang ging nur ans Aluminium. In Minute 62 und 70 mussten auch noch Markus Rücker und Ramon Solak angeschlagen vom Platz. Die Kräfte schwanden merklich und die Gäste drückten immer weiter. Nur noch der jetzt ins Mittelfeld beorderte Möbus schien auf Friedersdorfer Seite noch die Übersicht zu behalten. Doch eine Überzahlsituation zu Beginn der Schlussviertelstunde konnte auch er nicht verwerten. Fünf Minuten vor Schluss dann der KO-Schlag. Wogegen Rubel in der 82.Minute noch glänzend per Fußabwehr gegen Pastor klären konnte, musste er drei Minuten später einen tückischen Schuss von Lange abklatschen lassen. Der heranstürmende Heinsch konnte von Hieronymus nur noch per Foul gestoppt werden. Gelbe Karte für den LSV-Verteidiger, welcher mit diesem milden Urteil noch Glück hatte, und ein Elfmeter, welchen Exner zu seinem Hattrick einnetze. Die Schlussbemühungen der Friedersdorfer, welche durch Schröder (89.) und Möbus (90.) nochmal gefährlich wurden, kamen zu spät. Der GFC stolperte, nach einer soliden zweiten Halbzeit, verdientermaßen nicht in Friedersdorf und lässt somit seine Minimalchance um die Kreismeisterschaft noch am Leben. Dem LSV wurden nach zuletzt souveränen Leistungen seine Grenzen aufgezeigt. Vielleicht war der Rauschwalder Sieg ein Tor zu hoch, doch alles in allem waren sie die bessere Mannschaft.

18. Spieltag: GFC RAUSCHWALDE - Holtendorfer SV 5:1

 

Bericht der Holtendorfer

 

Nach zuvor drei Siegen aus vier Spielen reisten ca. 10 Holtendorfer Fans nach Bießnitz und erwarteten einen heißen Tanz mit dem Tabellenzweiten, bei welchem fünf ehemalige Holtendorfer Spieler unter Vertrag stehen. Als die Fans auf dem Sportplatz ankamen staunten sie nicht schlecht, denn sie sahen nur elf Holtendorfer Aktive. Ohne einen Mannschaftsleiter, ohne Auswechsler, mit dem Trainer als Spieler, D. Weimann stand im Tor und ohne irgendwelche medizinischen Dinge standen die elf Tapfer kämpfenden auf dem Rasen. Der große Favorit, der noch aufsteigen möchte begann wie die Feuerwehr. Nach zwei Minuten setzten sie sich gleich einmal über die rechte Abwehrseite unseres Teams durch, doch D. Weimann parierte souverän. Die anschließende Ecke wurde nur halbherzig geklärt, sodass Dirk schon wieder eingreifen musste. Danach stabilisierte sich unser Team und bot dem in der ersten Halbzeit wenig überzeugendem Gastgeber paroli. Nach 25 Minuten ergab sich dann die nächste Möglichkeit für den GFC. Nach einem Lattenschuss aus 20 Meter vergibt ein GFC – Stürmer völlig freistehend. In der 30. Minute spielte unsere Mannschaft schnell aus der Defensive heraus und somit wurde Rechtsaußen S. Scholz gefoult. Den daraus folgenden Freistoß führte S. Scholz selbst aus. Er zirkelte den Ball auf den Kopf von Oldie but Goldie J. Runge. Dieser setzte den Ball perfekt gegen die Laufrichtung von Ex – HSV Keeper M. Preuß, doch ein Wahnsinnsreflex vom GFC – Keeper verhindert die HSV – Führung. Im direkten Gegenzug fällt dann doch ein Treffer. Ein strammer, unhaltbarer Schuss schlug im Gehäuse von D. Weimann ein. Sieben Minuten später spielt der GFC schnell über die Flügel und H. Rohleder lässt daraufhin im Strafraum das Bein stehen. Den fälligen Elfmeter verwandelt der GFC zum 2:0. Nur Sekunden vor der Pause wird dann S. Scholz geschickt. Als er eigentlich nur noch den letzten Mann der Rauschwalder vor sich hat und an diesem vorbeigehen hätte können, versucht Basti den Ball aus 30 Metern über M. Preuß zu lupfen. Dabei liegt die Betonung auf „versucht“. Nach der Halbzeit trifft Rauschwalde nach einem schönen Doppelpass und einem ebenso schönen platzierten Schuss zum 3:0 in der 52. Minute. Fünf Minuten später brachte der Tabellenzweite eine Ecke, welche sie kurz ausgeführt hatten, in den Strafraum, doch den Kopfball hielt D. Weimann glänzend. Den Gegenstoß nutzte unser Team zum Ehrentreffer. Nach einer Ecke spielte unsere Mannschaft hin und her und Heiko Rohleder traf zum 3:1. Danach brauchte der Gastgeber zehn Minuten um sich zu fangen. Danach fiel das 4:1 wiederum nach einem Doppelpass. In der 73. Minute überflügelte ein Pass von R. Lochner die Abwehr der Rauschwalder, diese konnten S. Scholz im Strafraum nur noch legen und den Strafstoß verschoss R. Lochner. In der 85. fiel dann noch das 5:1 … Traumtor. Am Ende muss man sagen, ist es erschreckend zu sehen das der HSV nach vielen Jahren im Bezirksfußball, ob in Bezirksliga oder Klasse, jetzt kaum noch elf Mann für eine erste Männermannschaft stellen kann. An diese Elf Mann muss man jedoch ein Kompliment richten. Sie kämpften super und das ab der 70. Minute sogar nur noch mit zehn Mann.

Tore: 1:0 A. Hensold (30. Min) 2:0 S. Klay (37. Min.) 3:0 M. Pastor (52. Min.) 3:1 H. Rohleder (58. Min.) 4:1 T. Miedek (69. Min.) 5:1 T. Miedek (85. Min.)

19. Spieltag: SSV Germania Görlitz - GFC RAUSCHWALDE 0:3

 

Rauschwalder Sieg hält den Titelkampf in der Kreisliga spannend!

 

Passend zum Bundesligafinale stieg auch in Görlitz ein Spitzenspiel! Spitzenreiter Germania Görlitz traf auf den GFC Rauschwalde. Als Zweitplatzierter mit vier Punkten Rückstand, zählte für den GFC nur ein Sieg, während den Gastgebern ein Remis durchaus gereicht hätte!

 

Für Spannung war also gesorgt!

 

Von Beginn an, versuchten beide Mannschaften spielerisch Akzente zu setzen, was teilweise auch recht gefällig anzusehen war. Während in der Anfangsphase bei den Rauschwaldern jedoch noch nichts Zwingendes heraus sprang, gelang es den Platzbesitzern mehr oder weniger gute Chancen zu erspielen. So zum Beispiel, als Exner nach etwa 10 Minuten in höchster Not klären musste und den Ball nur Zentimeter über das eigene Tor drosch. Anton – der Germane - verpasste kurz darauf eine Eingabe ebenfalls nur knapp. Die größte Chance bot sich den Gastgebern jedoch nach einem Foul an Siaya. Mit dem guten Gefühl seit 18 Monaten auf Kreisebene nicht mehr verloren zu haben, war sich Kühnel seiner Sache wohl zu sicher, als er zum Showdown an den Elfmeterpunkt schritt!? „Titan“ Preuß im GFC-Kasten parierte nicht nur Kühnels Strafstoß, sondern auch Siaya´s Nachschuß in großem Stil. Preuß für Deutschland!!!

Spätestens ab diesem Moment erreichte der GFC Gleichwertigkeit! Hinten ließ die gut positionierte Abwehr nichts mehr zu und nach vorn gelang es Ch. Preuß und Exner gute Angriffe einzuleiten und abzuschließen. Dennoch ging die erste Halbzeit torlos zu Ende, was Einige der zahlreichen Zuschauer sicher enttäuschte.

 

Der zweite Durchgang hatte dafür umso mehr zu bieten!

 

Während die Germanen direkt nach Wideranpfiff ihr Heil in der Offensive suchten, jedoch erneut am brillanten Keeper des GFC scheiterten, spielten die Rauschwalder nun sehr konzentriert und ruhig. Als ab der 55. Minute bei den Gastgebern die Erkenntnis reifte, dass die gegnerische Abwehr um Libero Klay kaum zu knacken ist, zog man sich in dem Bewusstsein zurück, mit einem Unentschieden gewissermaßen auch als Sieger den Platz verlassen zu können. Der GFC bekam nun mehr und mehr „Oberwasser“. Die Angriffe der Platzbesitzer wurden weniger und die des GFC gefährlicher. Vor allem die eingewechselten Lange, Hensoldt und Gründer brachten frischen Wind in die Offensivbemühungen der Rauschwalder.

Einzig die Zeit spielte nun gegen die ambitionierten Gäste!

Defensiv standen die Germanen gut, allerdings suchten Sie ihr Heil nunmehr lediglich im Konterspiel! Die Überlegenheit der Gäste nahm immer mehr zu. Als sich mit fortschreitender Spieldauer ein 0:0 anbahnte, sollte die überlegte Spielweise und die kämpferische Einstellung aller Mannschaftsteile der West-Görlitzer belohnt werden! Einen Freistoß von Ch. Preuß verlängerte Friedrich in der 82. Minute unhaltbar ins entlegene Eck. Während nach diesem Treffer, noch Konzentration auf die verbleibende Spielzeit gelegt werden musste, konnte drei Minuten später mit dem 0:2 praktisch der Sieg gefeiert werden! H. Lange hatte eine Flanke dem zu zögerlich agierenden SSV-Schlußmann quasi vor den fangbereiten Armen weggeschnappt und per Kopf über die ominöse Linie befördert! Spätestens jetzt waren für Germania alle Messen gelesen!

H. Lange hatte aber noch nicht genug und netzte in der 93. Minute abermals ein, nachdem er ein Missverständnis in der gegnerischen Abwehr auszunutzen wusste und das Spielgerät locker am - zuvor umkurvten - Törhüter der Platzbesitzer vorbei, einschob. Der gute Schiedsrichter Runge pfiff die Partie danach nicht mehr an!

Aufgrund der zweiten Halbzeit ein – auch in der Höhe – verdienter Sieg und ein kleiner Trost für die letzten zwei Spiele auf der Eiswiese, welche jeweils knapp mit 2:3 verloren gingen.

Aufstellung GFC: M. Preuß; Pohl; Klay; Hintersatz (Gründer); Friedrich; Ch. Preuß; Wohlgemuth; Pastor (Hensoldt); Exner; Heinsch; Miedek (Lange)

Torfolge: 0:1 Friedrich (82.); 0:2 u. 0:3 Lange (85./93.)

20. Spieltag: GFC RAUSCHWALDE - SV Energie Görlitz 2:2

 

Rauschwalde verpasst einen Sieg gegen Energie!

 

Eine Woche nach dem souveränen Sieg im Spitzenspiel gegen Germania, galt es nun die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen Energie Görlitz zu lösen, um am Tabellenführer dran zu bleiben – oder gar die Pole Position ein zu nehmen.

 

Der Start gelang blendend, mit dem 1:0 in der dritten Spielminute. Ein Einwurf kam über Hintersatz zu H.Lange und dessen Drehschuß wurde für den Energiekeeper zu einer nicht zu lösenden Aufgabe. Mit diesem Auftakt, passierte wohl das, was das Trainergespann unbedingt vermeiden wollte – der Gegner wurde unterschätzt. In den Zweikämpfen zu zaghaft, permanent zu weit entfernt vom Gegner und ohne jegliche Aggressivität, kam es wie es kommen musste! Energie fand ins Spiel und konnte bei den zahlreichen Rauschwalder Ballverlusten immer wieder aus dem mangelhaften Umkehrspiel der Platzbesitzer, Torchancen herausspielen. Aus solchen Situationen fielen auch beide Energietreffer! Rauschwalder Ballverlust im Aufbauspiel, anschließend auf den Rückwärtsgang verzichtend und auf Abwehrspieler, Torwart und den lieben Gott hoffend! Die Neumann´s in der Energie-Offensive teilten sich die Treffer brüderlich!

 

Erschrocken von der eigenen Spielweise und die Ansprache der Trainer im Ohr, versuchten die Gastgeber im zweiten Durchgang alles besser zu machen. Spielerisch gelang dies auch! Klar überlegen, druckvoll und engegiert übernahm Rauschwalde das Spiel. Vor allem Ch. Preuß machte nun im Mittelfeld mächtig Betrieb. Als Heinsch nach schönem Zusammenspiel mit H. Lange zum Ausgleich traf, schien sich alles zum Guten zu wenden. Zur allgemeinen Verwunderung wurde das Tor wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht annerkannt! Auf Seiten der Gäste konnte sich nun immer mehr der Keeper auszeichnen, welcher mit starken Paraden einen weiteren Treffer zu verhindern wusste. Lediglich Hensoldt gelang es, ein weiteres Mal einzunetzen. Was dann folgte waren Angriff um Angriff der Gastgeber, welche alle mehr oder weniger wirkungslos verebbten. Lange Gesichter gab es dann nach dem Abpfiff, hätte man doch mit einem Sieg die Tabellenführung übernommen. Positives Fazit: in den vergangenen zwei Spielen gelang es vier Punkte Rückstand auf zu holen. Was spricht dagegen, in den nächsten zwei Spielen nicht auch noch die um vier Tore schlechtere Tordifferenz auf zu holen.

 Aufstellung GFC:M. Preuß; Pohl; Thomas; Ch. Preuß; Friedrich; Hintersatz; Hensoldt; Straube; Pastor (Miedek); Heinsch; Lange

Torfolge: 1:0 Lange (3.); 1:1 T.Neumann (18.); 1:2 R.Neumann (41.); 2:2 Hensoldt (.)

21. Spieltag: SV Königshain 2. - GFC RAUSCHWALDE 1:6

 

Trotz guten Zustandes des Hauptplatzes wurde die Partie auf dem kleinen, alten Platz ausgetragen. Da dieser aber auch gut bespielbar war, stand einem flotten Match nichts mehr im Weg!

Wer dachte, dass die Gastgeber – aufgrund ihrer Platzierung im Niemandsland der Kreisligatabelle – die Füße hochnehmen würden, sah sich getäuscht. Die Platzbesitzer suchten zum Beginn des Spiels ihr Heil in der Offensive. So musste der stark aufspielende GFC-Libero M. Gajin zweimal mit sauberem Gleittackling retten. Nach ca. 15 Minuten übernahmen dann aber die favorisierten Rauschwalder das Heft des Handelns und erspielten sich zahlreiche Chancen. Zum Teil sehr flüssige Kombinationen der GFC-Offensive näherten sich immer weiter an das Tor der Gastgeber an. Nach etwa 25 Minuten war es dann soweit und Pastor besorgte per Kopf das 1:0 für Rauschwalde. Die Gäste – heute deutlich konzentrierter, als noch vor zwei Wochen beim Remis gegen Energie – hielten das Tempo hoch und drückten weiter. Dem 2:0 durch Ch. Preuß ging ein Elfmeterpfiff vom teilweise merkwürdig agierenden Schiedsrichter Pietsch voraus. Heinsch, der in Königshain des Öfteren die Gelegenheit bekam, die Bodenbeschaffenheit zu prüfen, wurde im Strafraum gelegt! Auch nach dem 2:0 schaltete der GFC nicht zurück und brachte Angriff um Angriff vor das Königshainer Gehäuse. Angetrieben vom – in glänzender Form befindlichen – Christoph Preuß, waren die Gäste das deutlich bessere Team und ließen nur vereinzelte Angriffe der Gastgeber zu. Den 3:0 Halbzeitstand besorgte Hensolt per Freistoß. Seinen scharfen Flachschuß ins kurze Eck sah Königshain´s Keeper wohl zu spät!?

Die zweite Hälfte begann wieder mit leichten Vorteilen für die Gastgeber und Rauschwalde musste einige Mühen aufbringen um sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Der stärkste Königshainer war – nicht nur in dieser Phase – der junge R. Faude. Allerdings kassierte die Heimelf genau in diese Druckphase das 4:0! Erneut ein von Ch. Preuß verwandelter Elfer – diesmal unhaltbar geschossen! Rauschwalde übernahm nun wieder das Zepter und musste sich lediglich nach zwei Wechseln in der Defensive kurz, neu ordnen. Der Ehrentreffer für Königshain gelang, als man eine Flanke zuließ und im GFC-Strafraum ein SVK-Stürmer mutterseelenallein einschieben durfte.

Das 1:5 besorgte dann der fleißige Heinsch, welcher durch eine unberechtigte gelbe Karte im Saisonfinale leider fehlen wird! Den Schlusspunkt unter eine temporeiche und aus GFC Sicht kämpferisch, sowie spielerisch überzeugende Partie setzte erneut Pastor.

Durch diese Ergebnis und den gleichzeitigen 2:0 Heimerfolg von Germania gegen Holtendorf, gehen die beiden Aufstiegsrivalen mit gleichem Punktekonto und identischer Tordifferenz ins große Saisonfinale! Spannender kann es nicht sein!!!

Aufstellung GFC: M. Preuß; Gajin; Hintersatz (Boden); Pohl; Friedrich (Straube); Hensolt; Thomas; Pastor; Heinsch; Miedek (Baier)

20. Spieltag: GFC RAUSCHWALDE - SV Zodel 68 2:0

 

Zum Saisonfinale erobert der GFC den Platz an der Sonne! Bei herrlichstem Sonnenschein wurde in Biesnitz der letzte Spieltag angepfiffen! Der Gegner war mit dem SV Zodel ein äußerst unbequemer Kontrahent. So hatten die Gäste im Hinspiel den Rauschwaldern eine von zwei Saisonniederlagen beigebracht und auch der letzte Spieltag der Vorsaison (Endstand damals: 6:6) dürfte bei den West-Görlitzern noch in „bester“ Erinnerung gewesen sein.

Hochmotivierte Zodler (Platz drei war für den SVZ noch drin) versuchten also den Gastgebern das Leben schwer zu machen! Glücklicherweise erwischten die Rauschwalder einen Start nach Maß, als bereits nach 8 Minuten der Führungstreffer für die Heimmannschaft fiel! Hensolt drang nach energischem Antritt vom linken Flügel in den Gästestrafraum ein und konnte nur noch von den Beinen geholt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Routinier H. Lange sicher. Im Anschluß wechselten sich spielstarke Phasen und mittelprächtiges Gebolze in steter Regelmäßigkeit ab! Zodel verteidigte zwar resolut, doch es gelang dem GFC sich eine Vielzahl von Torchancen zu erspielen, von denen leider fast alle ungenutzt blieben. Zodel selbst brachte in der Offensive wenig zu Stande, weil die Rauschwalder Hintermannschaft zumeist Herr der Lage war und sich „Bomber“ Randy Richter bei M. Pohl in besten Händen befand! So ging es mit einer mageren 1:0 Führung in die Halbzeitpause. Den gleichen Spielstand gab es auch in Ludwigsdorf, wo sich Germania anschickte die Tabellenführung zu verteidigen!

 

Mit dem Wissen im Hinterkopf, unbedingt ein Tor mehr als der Rivale schießen zu müssen, begann die zweite Hälfte optimal. Wieder war es der starke Hensolt der nach kurzem, schnellem Antritt dem starken Zodeler Schlussmann mit seinem präzisen Flachschuß ins lange Eck keine Chance ließ. In diesem Moment hatte man erstmals in der Saison Platz 1 inne! Nach dem 2:0 bekamen die zahlreichen Zuschauer allerdings die gleiche Kost wie in Durchgang eins angeboten. Die Rauschwalder schöpften ihr spielerisches Potential nicht aus und die Gäste suchten über die gesamte Spielzeit ihr Heil in langen Bällen auf R. Richter. Besagter R. Richter konnte sich im gesamten Spiel nur ein einziges Mal gegen seinen Bewacher durchsetzen, zeigte hier aber direkt seine Klasse, als er einen Lupfer ans Quergebälk zelebrierte! Auf der Gegenseite ließen die Platzbesitzer immer noch, selbst beste Einschußmöglichkeiten aus, sodass weiter gezittert werden musste, ob des Spielstandes in Ludwigsdorf.

 

Was mit dem Schlusspfiff und dem gleichzeitigen bekannt werden des Spielstandes in Ludwigsdorf (dort blieb es beim 1:0) passierte, war Freude pur! Alle Beteiligten begriffen allmählich, dass man nach eindrucksvoller Rückrunde am letzten Spieltag der Saison die Tabellenführung – mit einem Tor Vorsprung - erobert hat! Die anschließende Saisonabschlußfeier, wurde somit gleichzeitig zur Aufstiegsparty und zahlreiche Freunde des Vereins feierten mit den überglücklichen Rauschwaldern! Wie bereits beim letzten Aufstieg im Jahr 2002, gelang es sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft in die nächst höhere Spielklasse zu führen. Mit diesem neuerlichen „Doppelerfolg“ sicherte sich die zweite Mannschaft den letzten Titel „Staffelsieger der Kreisklasse Görlitz“ und die erste Mannschaft ebenfalls den letztmalig verliehenen Titel „Kreismeister des FV Görlitz“. Auf ein erfolgreiches Bestehen in der kommenden Saison!

 Aufstellung GFC: M. Preuß, Thomas, Gajin, Pohl, Friedrich (Klay), Ch. Preuß, Hintersatz, Hensolt, Miedek (Wohlgemuth), Boden (Straube), Lange

Tore: 1:0 Lange (8. Minute/Elfm.); 2:0 Hensolt (46.)